Teenage Hooker Became Killing Machine in DaeHakRoh (대학로에서 매춘하다가 토막살해 당한 여고생 아직 대학로에 있다) [Süd Korea 2000]
Von Gom • October 15th, 2008 • Kategorie: Reviews, Süd Korea

- Regie: Nam Gee-Woong
- Cast: Lee So-Yun, Kim Dae-Tong
Eine Highschool Schülerin arbeitet als Hobbyprostituierte im Seouler Vergnügungsviertel DaeHakRoh (대학로). Der Abend scheint gut zu laufen, bis die von ihrem, Klassenlehrer dabei erwischt wird, wie sie mit einem Freien vor der Wohnung von dessen Großmutter Sex hat. Um einem Schulverweis zu entgehen, muss sie es ihm mit einem „40.000 Won Ritt“ besorgen. Als sie dabei schwanger wird, lässt die der Lehrer von drei Gangstern umbringen und zerstückeln, doch ihre Überreste werden von ein paar Geheimagenten gefunden, die sie wieder zusammenflicken, mit Maschinenteilen ausstatten und im Schulmädchenkostüm auf die Straße schicken um für die SM Region 6 Attentate zu verüben. Nachdem ihr erster Anschlag, bei dem sie in einer Bar zwei Männer erschießt, schief läuft, macht sie sich auf um sich an ihren Peinigern zu rächen…
Sex, Splatter und Cyberpunk ist eine Mischung die in Korea, vor allem in der vom Arthousekino geprägten Independentfilmeszene, eher selten vorkommt. Diese Lücke hat nun Nam Gee-woong mit seinem auf DV gedrehten Trash-Experimental Film Teenage Hooker Became Killing Machine in DaeHakRoh, welcher nicht nur einen der treffendsten und coolsten Titel der Filmgeschichte hat, sondern auch die Fortsetzung des 1999 entstandenen Kurzfilms 강철 ist, gefüllt. Die Handlung mag, von den Roboterelementen mal abgesehen, recht straight klingen, aber schon nach der ersten Minute wird einem klar, dass sich der Regisseur keinen Konventionen beugt. Zwar wird sehr ungeniert von Le Femme Nikita (die Attentatsszene in der Bar wurde fast 1:1 übernommen), Tetsuo und sogar Frankenstein geborgt, aber das fällt bei diesem absurden Mix aus Action, Science Fiction und Dramafilm kaum ins Gewicht. Trotz ständigem Overacting und schlechter Ausleuchtung ist der Film, dank unzähliger gelungener Regieeinfälle, einem Soundtrack der zwischen Punkrock und Oper hin und her pendelt und der teilweise wirklich schönen farblichen Bildkomposition ein ungeschliffenes Juwel unter den koreanischen Independentfilmen.
Genau übersetzt bedeutet der Titel übrigens “Die Schülerin, die zerstückelt wurde als sie ihren Körper in 대학로 verkaufte hat, ist noch immer dort”.


















der liebe gom weiß einfach wie man mein herz höher schlagen lässt und wie man eine trashperle möglichst schmackhaft präsentiert! leider kannte ich (schande über mich) diesen film bis gerade eben nicht einmal und wollte direkt auf dvdfromkorea yesasia und co nachsehen wie man an die dvd rankommt und finde lediglich die 40$ japan dvd ohne engsubs… GEORG BITTE HILF MIR!