Day of the Dead [USA 2008]
Von Gom • April 8th, 2008 • Kategorie: Reviews, U.S.A.
- Regie: Steve Miner
- Cast: Mena Suvari, Vingh Rames, Nick Cannon, Christa Campbell, Ian McNeice
Resident Evil revisited:
In einer amerikanischen Kleinstadt (Raccoon City?) bricht ein Virus aus, der alle Infizierten zu menschenfressenden Bestien werden lässt. Eine handvoll Überlebender versucht einen Weg aus der abgeriegelden Stadt zu finden. Als das misslingt fliehen sie in einen alten Militärbunker, der ein paar (nicht wirklich) überraschende Geheimnisse birgt…
Nach dem unnötigen, aber nicht wirklich schlechtem NIGHT OF THE LIVING DEAD Remake (1990) von Tom Savini und der upgrade Version von DAWN OF THE DEAD (2004) hat nun auch der letzte Teil von George A. Romeros wegweisender Zombie-Trilogie, die der Meister ja erst kürzlich selbst mit LAND OF THE DEAD (2005) und DIARY OF THE DEAD (2007) um zwei Teile erweitert hat, ein Remake erfahren. Als wäre der original DAY OF THE DEAD mit dem wirklich beschissenem DAY OF THE DEAD 2: CONTAGIUM (2005) nocht nicht genug vergewaltigt worden, hat der Regisseur dieses Schundes auch noch das neue Remake produziert. Während sich das DAWN Remake aber noch irgendwie am Original orientiert hat und sauber und actionreich inszeniert war, findet man bei DAY fast überhaupt keine Gemeinsamkeiten die die Bezeichnung Remake irgendwie rechtfertigen würden. Gerade mal ein paar Charaktere haben die gleichen Namen, wobei man es aus purer Schlampigkeit nicht mal geschafft hat den “klugen” Zombie (im Original Bub, hier Bud) richtig zu benennen. Ah ja und ein Bunker kommt dann auch irgendwann noch vor. Die ganze Geschichte um das unterirdische Forschungslabor, den Wissenschaftler der sein ganzes Team umbringen musste und zum Superzombie mutiert ist riecht schon verdammt nach RESIDENT EVIL. Da die Spiele aber wiederum als eine Hommage an Romeros alte Filme gedacht waren kann man darüber noch hinwegsehen. Auch die teilweise recht billig aussehenden CGI Splattereffekte lassen sich verzeihen, zumal es sich ja hier um eine straight-to-DVD Produktion handelt. Dass aber Zombies wir Frösche (!) Meter hoch durch die Luft springen, oder einfach Spiderman-like auf der Decke rumkrabbeln (das aber auch nur wenns gerade ins Drehbuch passt, sonst verlieren sie einfach ihre Superkräfte wieder) wird wohl jedem Oldschool Fan ordentlich sauer aufstoßen.
Von der sozio-politischen Botschaft des Originals ist natürlich auch nichts mehr vorhanden, das hat aber wohl von einem Film, der einen kotzenden Zombie als Covermotiv hat, auch niemand ernsthaft erwartet.
DAY OF THE DEAD plaziert sich im unteren Mittelfeld der Zombieverfilmungen der letzten 10 Jahre. Seinem Original ist er in keinster Weise gewachsen, aber verglichen mit Filmen wie RETURN OF THE LIVING DEAD 4: NECROPOLIS (2005) ist er zumindest erträglich.









Naja, Dawn of the dead und Land of the dead haben mir gut gefallen…..aber ich bin da auch nicht so anspruchsvoll ; )
aber mena suvari als army tante, wies auf den bildern aussieht? na ich weiß nicht….
Die Neuverfilmung von Dawn Of The Dead war um einige Klassen besser, da helfen auch die Effekte bei diesem Remake nicht weiter, ausserdem nerven die unsäglichen Teeniedarsteller
Die schlechten CGI Effekte tun ihr übriges, wer schon immer gerne mal Zombies auf Speed bzw. Acid sehen will der ist mit diesem Film bestens bedient…